SGV-Geseke / Aktuelles und Berichte
 
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Nachlese zur Tageswanderung im Warsteiner Wald

am Sonntag, 20.11. 2005

 

von: Ignatz Lappe

 

Trotz schlechter Wetterprognose trafen sich 13 Wanderer zur Tageswanderung im Warsteiner Wald. Vom Parkplatz vor der Brauerei ging es an dem Werksgelände entlang dem Ringweg folgend bis zum Hauptwanderweg 10, auf dem über die Anhöhe ins Lörmecketal und dann aufwärts zum Plackweg gewandert wurde. Während dieser 1 ½ Stunden verbesserte sich sogar das Wetter. Doch „Übermut tut selten gut“: Es wurde immer diesiger. Während der Mittagspause in der Hütte auf dem Gemeinheitskopf fing es an zu regnen. Da man bei dieser Witterung nicht lange pausieren konnte, ging es nach kurzer Zeit weiter bis zum „Markes Kreuz“.

 

Da keine Wetterbesserung in Sicht war, wurde ab hier eine Abkürzung genommen. Dem Rautenweg folgend ging es abwärts und nach insgesamt 14 km waren die Autos wieder erreicht. Da durch die witterungsbedingte Abkürzung die Wanderung frühzeitig beendet wurde, konnte im Café in Rüthen ausgiebig eingekehrt werden.

 

PS: Die ausgefallene Wanderzeit soll im nächsten Jahr bei 1 oder 2 Wanderungen angehängt werden.

 

Nachlese zur Tageswanderung in Dalheim

am Sonntag, 23.10. 2005

 

von: Ignatz Lappe

 

Bei besserem Wetter als vorhergesagt machten sich 9 Wanderer mit zwei Pkws auf den Weg über die Autobahn in Richtung Dalheim, wo auf dem Parkplatz des Klosters Dalheim geparkt wurde.

 

Den Tiggesgrund aufwärts gehend erreichte die Gruppe den Kreuzungspunkt „Dreizehn Linden“. Wo waren die Linden? Nun ging es abwärts ins Altenautal. Nach ca. 750 m Landstraße sollte der Wanderweg X 3 des Eggegebirgsvereins bis Blankenrode genutzt werden. Doch schon nach 100 m war der Wanderweg durch Waldarbeiten total versperrt. So wich man diesem Hindernis aus, und über Stock und Stein ging es durchs Unterholz, bis nach ca. 1.000 m der Wanderweg wieder begehbar war.

 

Beim Ortseingang von Blankenrode luden Baumstämme zur verdienten Mittagsrast ein. Durch Blankenrode, an den Bleikuhlen vorbei, über die BAB ging es auf dem „Eggeweg“ bis zum sogenannten „Hüttenweg“. Dieser schön angelegte Wanderweg führt nördlich von Meerhof quer durch den Wald zur SGV-Hütte der Abteilung Meerhof im „Langen Grund“. Die Laubverfärbung kam im lichten Buchenwald wunderschön zur Geltung.

 

Bis Dalheim war es nur noch 1 Stunde Weg. Doch auf der Höhe des Feriendorfes, 10 Minuten vor dem Parkplatz, frischte der Wind auf, und es begann zu regnen. So hätte es den ganzen Tag sein können! Am Parkplatz trennte sich die Gruppe. Einige besuchten noch das Café im Dorf, die anderen fuhren direkt in Richtung Heimat.

 

Eine schöne Herbstwanderung unter der guten Führung von Karl Gockel fand nach ca. 17 km ihren Abschluss.

 

 

Nachlese zur Tageswanderung rund um Kallenhardt

am Sonntag, 25.09. 2005

von: Wanderführerin Margret Lappe

Kurz vor 9:00 Uhr trafen sich bei schönstem Alt-Weiber-Sommerwetter am neuen Treffpunkt „Parkplatz Penny“ 17 Wanderfreunde/innen und 6 Kinder zur Wanderung rund um Kallenhardt. Über diese große Beteiligung habe ich mich natürlich sehr gefreut. Wir bildeten Fahrgemeinschaften und ab ging es zum Parkplatz „Eulenspiegel“, dem Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung.

Am Waldesrand entlang wanderten wir auf Gras-, Wald- und Feldwegen hinab zum Schloss Körtlinghausen. Körtlinghausen – im ehemaligen kurkölnischen Herzogtum Westfalen gelegen – war ein Rittersitz, der etwa an der Wende des 12. Jahrhunderts entstanden ist. In der Folgezeit wechselten die Besitzer. Das Barockschloss wurde 1710 – 1713 erbaut. Jetziger Besitzer ist Dietger von Fürstenberg.

Nach einer Pause ging es dann weiter ein kurzes Stück an der K 68 entlang und anschließend durch das wunderschöne Lörmecketal. Das Gebiet des unteren Lörmecketals wurde über Jahrhunderte durch verschiedene Formen der bäuerlichen Landwirtschaft geprägt und gestaltet. Tiere weideten auf den Flächen und schufen so die ökologisch wertvollen Magerweiden, die zahlreiche vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tierarten aufweisen.

Inzwischen wurde die Beweidung jedoch eingestellt, und der Kalkmagerrasen drohte zu verschwinden. Allmählich siedelten sich wieder Gebüsch und Bäume an, die sich stark ausbreiten und lichtbedürftige Orchideen, Wacholderbüsche und andere seltene Arten stark zurückdrängen. Eine Entbuschung der Hänge unter dem Hohen Stein ist in der Vergangenheit bereits mehrfach vorgenommen worden. Nun sollen ab Mai 2005 zusätzlich Ziegen und Schafe ein- bis zweimal im Jahr die Arbeit ihrer Urahnen wieder aufnehmen und durch ihren guten Hunger als tierische Rasenmäher die Magerwiesen erhalten.

An der Kultur-Höhle „Hohler Stein“ machten wir dann bei strahlendem Sonnenschein eine ausgiebige Mittagsrast. Während die Erwachsenen es sich im Grase bequem machten, erkundeten die Kinder die nähere Umgebung. Nach einer einstündigen Pause marschierten wir dann weiter. Durch offenes Wiesengelände wanderten wir bis an den Waldesrand. Über einen schönen Waldweg erreichten wir den Rast- und Spielplatz „Im Rabennest“. Natürlich machten wir auf dem Spielplatz nochmals eine Pause, so dass die Jüngsten auch hier zu ihrem Vergnügen kamen und die Erwachsenen zu einer zusätzlichen Rast.

Weiter ging es dann am Waldesrand entlang. Durch eine Unterführung der L 776 kamen wir zur Furt des Schlagwasser Baches, überquerten den kleinen Bach und   erreichten so den Waldrandweg auf der gegenüberliegenden Talseite. Hier mussten wir den ersten steilen Anstieg bewältigen, der einigen ein wenig zu schaffen machte. Doch auf dem nun folgenden sogenannten „Panoramaweg“, der jetzt leider fast zugewachsen ist, konnten wir uns leicht abwärts gehend bald erholen. Eine weitere Herausforderung, die von allen bestens bewältigt wurde, war der steile Aufstieg zum Öhningsberg. Der Rest des Weges bis zum Parkplatz „Eulenspiegel“ war eher ein angenehmes Auslaufen.

Nach ca. 19 km Wegstrecke kamen wir müde und zufrieden an unserem Ziel an. Die Wanderung machte offensichtlich allen viel Freude. Annika, Florian und Jonas sind im letzten Jahr schon mitgewandert, Sarah, Lars und Sven waren heute erstmals dabei und sind supertoll gelaufen. Lars hielt trotz einer dicken Blase am Fuß tapfer durch.

Überwältigt von der großen Teilnehmerzahl versprach der Wanderwart Anton, diese reizvolle und abwechslungsreiche Wanderung am Tor zum Sauerland entgegen seiner ursprünglichen Absicht nun doch bis auf Weiteres zu wechselnden Jahreszeiten jährlich in den Wanderplan aufzunehmen.

 

Nachlese zur Tageswanderung rund um Hirschberg

am Sonntag, 10. Juli 2005

von: Wanderführer Ignatz Lappe

Zur Tageswanderung rund um Hirschberg trafen sich acht Wanderfreunde/innen am Steintor. Mit Privatautos fuhren wir ins Sauerland zum Parkplatz “Fürstenkamp“ zwischen Warstein und Hirschberg. Hier ist der Einstieg in den mit einem „W“ im Kreis gezeichneten 18 km langen Waldrandweg rund um Hirschberg.

Leicht bergauf und bergab marschierten wir bei bestem Wanderwetter – Sonne, leichter Wind und angenehme Temperaturen - in nördlicher Richtung los. Über zumeist naturbelassene Pfade kamen wir zu einem Rastplatz am Waldrand. Vor hier aus genossen wir den schönen Blick auf das Bergdorf Hirschberg. Nach einer ausgiebigen Pause ging es dann fröhlich weiter. Alle hatten sich viel zu erzählen. Nach ca. 20 Minuten vermisste eine Wanderfreundin ihre Wanderstöcke. Ich als Wanderführer lies es mir nicht nehmen, die Stöcke zu holen. Das gab Pluspunkte!

Eine zweite Pause machten wir auf Baumstämmen am Wegesrand. Anschließend ging es weiter auf urigen Waldwegen vorbei am Forsthaus Ermecke Richtung Süden. Ein Schild an der Abzweigung zum Kohlenmeiler  wies auf die derzeit laufende Jubiläumswoche der Hobbyköhler aus der SGV-Abteilung Hirschberg hin.  Die dampfenden Kohlenmeiler zogen auch uns an. Die Hobbyköhler bewachten die Meiler. Vorsichtig wurde die Erdschicht auf dem Meiler geöffnet, um zu prüfen, ob aus den Buchenstämmen auch Holzkohle geworden ist. Diese Erntezeit am Kohlenmeiler lockte viele Schaulustige an. Für Speis und Trank war natürlich bestens gesorgt. Da konnten auch wir nicht widerstehen. Der hausgemachte Kuchen und der frische Kaffee schmeckten vorzüglich.

Nach dieser Überraschungspause setzten wir unsere Wanderung fort. Über schmale Pfade am Waldesrand entlang erreichten wir gegen 16 Uhr den Parkplatz. Hier endete dann diese wunderschöne erlebnisreiche Sommerwanderung über Stock und Stein durch Unterholz und uraltem Forst mit knorrigem Baumbestand. 

 

Nachlese zur Tageswanderung bei Brilon / Hochsauerland

am Sonntag, 29. Mai 2005

von: Wanderführer Johannes Rudolf 

Pünktlich wie immer fuhren um 9:00 Uhr 12 Geseker Wanderfreunde ab Steintor mit Pkws in Richtung Brilon.

Außerhalb Brilons nahe dem Gasthaus „Gruß“ begann die Wanderung bei idealem Wanderwetter auf der Hauptwanderstrecke X21. Zunächst ging es steil bergabwärts nach Pulvermühle. Hier überquerten wir die „Hoppecke“. Nach einer kurzen Strecke im Flusstal ging es bergauf. Bei dem Abzweig des Forstfahrweges zu einem sonst sehr urigen, romantischen Wanderpfad kam die große Überraschung: Auf ca. 900 m war der Weg völlig zugewachsen. Ein Buschmesser hätte hier gute Dienste geleistet. Der „Grünen Hölle“ entgangen gelangten wir ins Tal der „Bremecke“. Eine Wanderfreundin ließ sich vorsichtshalber wegen eventueller Zeckenbisse einer Leibesvisitation unterziehen. 

Am Kreuzungspunkt mit dem Rautenwanderweg wurde zu einer gemütlichen Rast „geblasen“ bei Mutter Grün. Gesättigt und gestärkt ging es weiter auf dem höhengleichen Wanderweg Richtung Brilon Wald. Auf ca. 550 m Höhe über NN genossen wir den herrlich-schattigen Wanderweg durch die Buchenwälder mit ihrem frischen Grün. In Brilon-Wald angekommen erlebten wir eine weitere Überraschung: Der immer gewohnte Anblick der großen Degussa-Werksanlage war einmal! Nur riesige Felsblöcke mit einem turmartigen Gebäude, ein Relikt aus der Gründerzeit, sind noch zu sehen. 

Wir überquerten wieder die „Hoppecke“ in Richtung der Wohnsiedlung und weiter ging es bergwärts auf ca. 550 m NN zur nächsten Rast. Ein herrlich gelegenes Flecken Erde lud dazu ein. Es wurden nicht nur die restlichen „Bestände“ aus den Rucksäcken verzehrt, sondern es gab noch eine leicht frivole Unterrichtsstunde in holländischer Sprache; Spaß und Gelächter waren die Begleitmusik dazu. 

Frischen Mutes wurde weiter gewandert zum Schustersknapp, ein sogenannter „Wanderwege-Knotenpunkt“. Wir wählten die Richtung Petersborn. Bei einer Frau Wirtin kehrten wir ein, und wir konnten feststellen: „Die Frau hat eine kleine Meise, im wahrsten Sinne des Wortes“. Eine kleine Meise war aus dem Nest gefallen. Die vielen unnötigen Vorschläge der Gäste und Wirtsleute zur Rettung kamen nicht an. Das kleine Viecherl flog mit eigener Kraft zum Erstaunen aller mutig davon. 

Leicht beschwingt ging’s durch Gudenhagen zur Michaelis-Kirche. Eine innere Einkehr in einem schön geschmückten Kirchenraum war für uns alle eine Wohltat. Auch von außen ist diese Kirche architektonisch eine Sehenswürdigkeit. Ein letzter kleiner Anstieg und wir hatten unsere Autos wiedergefunden.  

Ich habe mich gefreut, dass ich die Wandergruppe durch Gottes freier und schöner Natur führen durfte und bedankte mich bei den Wanderfreunden für ihr gutes Verhalten und die harmonische Wanderung. Alle hatten die 18 Wanderkilometer gut überstanden. Mit einem kräftigen „Frisch auf!“ verabschiedeten wir uns und ab ging’s  wieder in die alte Hellwegstadt.

 

Rückschau auf die Tageswanderung im Haxtergrund

am Sonntag, 27. Februar 2005

von Margret Lappe 

Laut Wetterbericht wird uns an diesem Wochenende noch kältere Polarluft aus Nordsibirien erreichen. Es soll mit –7 Grad zwar freundlich aber sehr kalt werden.

Trotz dieser frostigen Vorhersage finden sich 15 Wanderfreunde/innen und 2 Kinder am Steintor ein. Der Wanderführer Karl Gockel begrüßt alle recht herzlich. Wir bilden Fahrgemeinschaften und pünktlich um 10 Uhr geht es über die B 1 nach Paderborn zum Haxtergrund. 

Die Autofahrt durch die sonnige Winterlandschaft ist schon ein besonderes Erlebnis. Eine geschlossene Schneedecke überzieht die Landschaft. Gegen 10:30 Uhr erreichen wir den Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung. Mit etwas Glück finden wir noch freie Parkplätze.  

Nachdem sich alle warm angezogen haben, führt uns Karl durch eine bezaubernde Schneelandschaft. Inge spricht sogar von „jungfräulichem“ Schnee, so rein und unberührt sieht die Landschaft aus. Nicht nur Florian und Annika genießen die Fahrt auf ihrem Schlitten. Opa Heinz riskiert sogar bäuchlings eine rasante Abfahrt, Oma Thea befürchtet, dass der Schlitten die Fahrt nicht heile übersteht und spricht eine ernste Verwarnung aus. Zum Glück geht jedoch alles gut.  

Die Wanderung durch das verschneite Despental ist ein „Wintertraum“. Die Mittagsrast machen wir am Rastplatz Nonnenbusch. Auf Tisch und Bänken liegt eine ca. 10 cm hohe Schneedecke. Wir schaffen uns Platz und genießen unser winterliches Picknick. Die von Inge angebotenen Süßigkeiten werden gerne angenommen. Wegen der Kälte setzen wir schon bald unsere Wanderung fort. 

Auf dem Kreuzweg zur Kapelle To der hilligen Sele wird es ungemütlich. Wir werden vom eisigen Wind so richtig erfasst. Von rechts zieht eine dichte düstere Wolkenwand heran. Auf dem Weg haben sich Schneeverwehungen gebildet, das Laufen wird beschwerlich. Wir drängeln durchgefroren in die Kapelle, sind ein wenig schneeblind und finden leider nicht die Muße, diese bemerkenswerte Kapelle näher zu betrachten.  

Nach nur kurzem Aufenthalt geht es weiter auf dem Gembris-Wanderweg Richtung Haxtergrund. Florian und Annika freuen sich über eine flotte Abfahrt an einem Steilhang, die Erwachsenen freuen sich, dass sie heile unten angekommen sind. Die Wanderung durch das verschneite Tal ist sehr idyllisch. Durch die Wiesen schlängelt sich sogar ein Bach, der in der Wanderkarte lediglich als Trockenbach verzeichnet ist. Das Wandern durch den tiefen Schnee ist wunderschön, aber auch anstrengend. Wir erreichen mit strahlenden Augen, roten Gesichtern und müden Füßen unseren Parkplatz. Im Gasthof Weiher im Freistaat Haxtergrund lassen wir bei Kaffee und Kuchen diesen wunderschönen Schneewandertag ausklingen. Übrigens: der Apfelkuchen schmeckt vorzüglich.

 

 Wir danken Karl nochmals ganz herzlich für diese besonders schöne Winterwanderung.